Am Anfang war die Ratlosigkeit

Man schrieb das Jahr 2001 und das Jahr war noch jung. Jeff, Wolfgang und Fred kannten sich schon von früher, als sich ihre Wege nach längerer Zeit wieder einmal kreuzten. Fred erfuhr, dass die anderen beiden gerade ihre Band aufgelöst hatten und unschlüssig waren, ob sie wieder "was Neues angehen" sollten. Lange diskutierte man hin und her, ob in der Unterhaltungsszene überhaupt Platz für eine neue Band sei, was man dem Publikum bieten könnte bzw. müsste und wo man vor allem geeignete MusikerInnen herkriegen sollte. War es anfangs eher belangloser Small-Talk (vor allem Fred war sich nicht sicher, da er noch in einer zweiten Band singt), stieß man im Laufe des Abends auf immer mehr Punkte zum Thema "Wos kennt ma Neiches bieten?", in denen man sich einig war. Nun, der gemeinsame Nenner lautete schließlich: "Wos G'scheits!" und

Es folgte die erste Probe

Nach der man sich eingestehen musste, den Ansprüchen, denen man gerecht werden wollte, (noch) nicht gewachsen zu sein. Bald darauf stieg der erste Bassist aus und der Platz am Keyboard blieb gleich von Vornherein verwaist. Da man sich aber darauf geeinigt hatte, ein paar Proben vergehen zu lassen, bevor eine endgültige Entscheidung über die weitere Zukunft getroffen werden sollte, wurde ein verfrühtes Begräbnis einer damals noch namenlosen Band verworfen. Was auch gut so war, denn man gewann wertvolle Zeit, in der Eva als Leadsängerin an Bord geholt und Andrea als Keyboarderin angeworben wurde. Fünf Sechstel waren nun komplett, nur ein geeigneter Bassist war einfach nirgends zu finden. Tja - bis eines Tages die Tür zum Proberaum aufging und er in seiner ganzen Pracht vor uns stand: Charlie. Mit einem Schlag existierte eine echte Band, die Songs waren plötzlich zu identifizieren, man studierte sie immer genauer ein, gab sich nicht sofort zufrieden und die Motivation steigerte sich von Probe zu Probe. Kurz:

Es ging voran (Mark I)

Innerhalb von nicht einmal fünf Monaten wurden über 60 Coversongs mit dem Ziel erarbeitet, kein 08/15-Programm zu bieten, sondern sich durch eine sorgfältige Auswahl und mit einer entsprechend professionellen Umsetzung von den anderen - unzähligen - Coverbands abzuheben. Man verbrachte etliche Stunden damit, CDs durchzuhören auf der Suche nach echten Perlen aus der jüngeren Musikgeschichte und wurde auch fündig. Stundenlang wurde an den Liedern (hier vor allem an den teils fünf(!)stimmigen Chorpassagen) gefeilt, bis die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt waren. Man nahm sich einige schwere Brocken vor, die noch nie auf heimischen Bühnen zu hören waren und konnte sie zum Großteil - mit dem gehörigen Respekt vor guter Musik und in Nerven aufreibenden Proben - umsetzen. Natürlich kam es auch vor, dass man so richtig schön scheiterte und man sich eingestehen musste, an die Grenzen gestoßen zu sein. Dann lautete das Motto stets: "Bevor wir etwas halbherzig und unsicher unters Publikum bringen, lassen wir's lieber bleiben." Aber wie heißt es so treffend: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Vorerst brannte der Hut an einer anderen Ecke, denn der erste Auftritt kündigte sich an und

Ein Name musste her

Ein Brainstorming jagte das andere, doch kein Name wollte so richtig passen. Einprägsam sollte er sein, leicht zu merken und ein wenig außergewöhnlich, auch sollte er den Charakter der ganzen Band widerspiegeln. Mehr als einhundert Vorschläge wurden vorgebracht, wieder verworfen, dann doch wieder hervorgekramt, um schließlich endgültig in den Mistkübel zu wandern. Doch da war diese Band, die allen beim Einstudieren ihres Hits "Oh Yeah" sehr ans Herz gewachsen war: "Roxy Music". Diese Band hatte ein Album - ihr erfolgreichstes - mit dem gleichnamigen Titelsong, der wohl zu den schönsten Popsongs aller Zeiten zu zählen ist: AVALON. Beinahe in letzter Sekunde brachte Fred diesen Vorschlag auf den Tisch und zusammen mit dem Background der Artus-Sage war man sich schnell einig, endlich den passenden Bandnamen gefunden zu haben - eben AVALON. Ein entsprechendes Logo war von Fred schnell entworfen und AVALON traten schließlich zum ersten Mal in der Oberwarter Messehalle auf. Bald folgten die nächsten Konzerte und die Popularität wuchs ständig an. Nach einigen Jahren "on the road" zog es Charlie vor, sich anderen Projekten zu widmen und es kam zum ersten

Besetzungswechsel (Mark II)

 

Anfang des Jahres 2005 machte man sich also auf die Suche nach einem Bassisten. Eine Handvoll Musiker kamen zum Vorspielen, aber erst als Tom Stimpfl in einer Probe losrockte, als wäre er immer schon dabei gewesen, war man sicher, den richtigen Mann gefunden zu haben. Innerhalb kürzester Zeit hatte Tom das umfangreiche Programm intus und am 2. Juli 2005 wurde er beim Zeltfest in Strem offiziell als neues Bandmitglied vorgestellt. Es folgte eine tolle Auftrittsserie mit unvergesslichen Highlights wie der Support-Gig vor Christina Stürmer oder das Martinifest in Pinkafeld, wo 2005 fast 4.000 Besucher die Halle füllten sowie die 5-Jahresfeier im Oktober 2006 in Eisenberg.

Aber leider war dieser Konstellation keine lange Lebensdauer gegönnt, im Gegenteil: Tom beschloss auszusteigen und auch Andrea hatte die Lust an der sehr zeitintensiven Freizeitgestaltung verloren. Gegen Ende 2007 musste man sich also der Herausforderung stellen und zwei Posten neu besetzen, aber vor allem Ersatz für zwei äußerst loyale und verlässliche Mitstreiter suchen.

 

Besetzungswechsel (Mark III)

 

Was sich weit schwieriger gestaltete, als befürchtet. Nach langer Suche konnten wir zwar mit Philipp Kroboth einen jungen, äußerst talentierten Bassisten an Bord holen, aber eine Nachfolge für Andrea war weit und breit nicht in Sicht. Gerade als man schon in Erwägung gezogen hatte, die Band ad acta zu legen, trat Georg Weilguny auf den Plan. Über einige Ecken machte man ihn ausfindig und es stellte sich heraus, dass er ebenfalls gerne wieder bei einem Cover-Projekt mitmachen würde. Anfang 2007 war es dann endlich so weit, AVALON konnten ohne Unterbrechung weitermachen und waren nicht nur weiterhin   d e r   Publikumsmagnet, sondern fassten auch in völlig neuen Gebieten und Locations äußerst erfolgreich Fuß. 2007 sollte sich auch als die am längsten dauernde Saison für AVALON herausstellen, erstmals gab man in jedem Monat zumindest ein Konzert.

Mit den beiden Neuzugängen Philipp und Georg wurde ein völlig neues Kapitel in der nun doch schon einige Jahre andauernden Erfolgsgeschichte von AVALON aufgeschlagen und

 

Die Geschichte geht weiter ...

 

 

 

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